Lena


Über Lena Meyer-Landrut

Das hatte es lange nicht gegeben: Die britische Presse zieht den Hut vor Popmusik aus Deutschland.

„Einfach hinreißend“ resümiert der Guardian. Die Daily Mail sieht einen lockeren Sieg für „the fresh faced german chanteuse Lena“. Die entsprechende Bildzeile lautet schlicht „Wunderbar“. Begeisterung auch in anderen Ländern: „Viele Grüße, Lena, Europa liebt dich“, jubelt etwa das dänische Boulevardblatt BT.

Eine Geschichte, wie sie nur die Popmusik schreibt, hat ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden: Lena gewinnt den 55. Eurovision Song Contest in Oslo! Ein Triumph der Sympathie, der Deutschland nach 28 Jahren wieder eine strahlende Siegerin beschert. „Lena – ein deutscher Komet über Europa“, titelt das polnische Blatt Polska und nimmt damit die internationalen Dimensionen vorweg, in denen sich die 19jährige Abiturientin aus Hannover nun plötzlich bewegt. Der Beginn einer atemberaubenden Karriere.


Quasi aus dem Nichts hat sie anfangs die Herzen des heimischen Publikums erobert. Auch wenn Lena in ihrer Kindheit regelmäßig getanzt hat – vom Ballet zu Jazz und HipHop – hat sie ohne Klavierstunden oder Gesangstraining zur Musik gefunden. Doch sie bekam ihre Chance - und entwickelte sich rasant weiter.

Bei ihren Fernsehauftritten in Deutschland interpretierte sie den Swingtitel "My Same" der britischen Sängerin Adele, "Foundations" von Kate Nash oder "New Shoes" von Paolo Nutini. Zuschauer und Jury sind begeistert von ihrer unverfälschten, natürlichen Ausstrahlung. Ihre musikalische Mischung ist eigen und ungewöhnlich für das TV-Abendprogramm. Es sind Stücke mit Ecken und Kanten, die sie auswählt. Lena überzeugt mit ihrer klaren, wandlungsfähigen Stimme. Ihre Bewegungen strahlen ein unverkrampftes Bühnengefühl aus. Schon bald ist klar, dass sie ein echtes Ausnahmetalent ist. In der entscheidenden Runde sorgte der schwungvolle Rhythmus-Track „Satellite“ genau für das richtige Energielevel, auf dem Lena den Sieg in der nationalen Ausscheidung davonträgt.

Dieser frische Schwung von Lena ist der beste Beweis, dass sich die Reform des deutschen Auswahlverfahrens für den Eurovision Song Contest bewährt hat. Stefan Raabs „Unser Star für Oslo“ hat strukturell und inhaltlich einen neuen Weg beschritten. In einem bislang einzigartigen Joint Venture zwischen den Sendern ARD und ProSieben entstand so eine Showreihe, die sich talentierten Newcomern verpflichtet hat. Das Konzept greift auf das langjährige Fachwissen von Moderator und Musikproduzent Stefan Raab zurück. Neben Raab als Juryvorsitzenden, saßen in jeder Sendung zwei erfolgreiche Künstler der nationalen Musikszene. In der Endrunde sahen schließlich 4,5 Millionen TV-Zuschauer den Sieg von Lena - ein starkes Votum für den Neuaufbruch.

Unmittelbar nach dem Finale schoss die Single „Satellite“ bereits auf den ersten Platz aller wichtigen Downloadportale. Ein neuer Downloadrekord: noch nie hat sich ein Titel in Deutschland in so kurzer Zeit so gut verkauft. Die Single schoss zudem von Null auf Platz Eins an die Spitze der Singlecharts.

Für ihr erstes Album "My Cassette Player" hat sie voll und ganz auf Stefan Raab vertraut. Unter seiner Regie entstanden die Hits "Satellite“, "Bee" und "Love Me" sowie Lenas Version von Adeles "My Same", mit der sie im Casting und in der ersten Show von "Unser Star für Oslo" antrat. Dazu kommt der ebenfalls aus den deutschen Wettbewerbsrunden bekannten Jason Mraz Song "Mr. Curiosity".
Als weitere Anspieltipps gelten der Titelsong "My Cassette Player" und "Touch A New Day".

Sowohl die Single „Satellite“ als auch das Album „My Cassette Player“ wurden mittlerweile jeweils mit Platin und Gold für mehr als 500.000 Singles bzw. mehr als 300.000 Alben ausgezeichnet.