Roger Cicero
Über Roger Cicero
„Egal was es ist. Es muss swingen.“
Er ist ein Dichter, ein Denker, ein Richter, ein Henker, ein Sänger; ein Lover, der Typ auf dem Cover. Ist ein Stürmer, ein Spieler, das Vorbild so vieler; ein Meister, ein Sieger, die oberste Liga... und er ist Roger Cicero, ein ungemein sympathischer Mann, der die Lässigkeit irgendwie gepachtet hat. Seine Musik bringt auf den Punkt, was den Mann als Wesen ausmacht, und man kann sicher sein, dass das besonders die Damen interessieren wird. Auf jeden Fall aber präsentiert Roger Cicero etwas, was man bisher noch nicht gehört hat: Umwerfend eleganten Swing mit deutschen Texten im kräftigen Big-Band-Sound.
Wenn das eine Marktlücke gewesen sein soll, die anfangs einige Kritiker Roger Cicero mit seinem deutsch betexteten Swing zugewiesen haben, dann reichte sie vertikal mindestens von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen und quer von Aachen bis Frankfurt an der Oder. Trotz Michael Bublé und Robbie Williams: So einen wie Roger Cicero gab es bisher noch nicht. Es ist sein einzigartiges Gefühl für Melodie und Rhythmus, die brillant-verspielten Texte und die unerhörte Lockerheit, mit der Roger Cicero (sprich: Rogé) dem elfköpfigen Orchester voransteht, das jedes seiner Worte in ein grooviges Soundkleid packt und den Sänger auch gern mal mit einem überraschenden Akzent kommentiert. Humor und ein wissendes Zwinkern gehören zu Roger Cicero wie die Bläser zum Arrangement. Und welcher Mann kennt das nicht: Man gibt den coolen Typen, der die Bewunderung aller verdient und zuhause mit dem schnöden Alltag als Pantoffelheld konfrontiert wird?
„Ich bin gar nicht der klassische Crooner, ich komme viel mehr aus Jazz und Soul,“ erklärt Roger, der auf eine musikalische Tradition zurückblicken kann, die so lang ist wie sein Leben selbst. Roger Cicero ist nämlich der Sohn des bekannten Pianisten Eugen Cicero, der seit vier Dekaden zu den großen Jazzpianisten Deutschlands gezählt wird. Schon früh und sehr selbstverständlich kam Roger daher mit Musik, und Jazz im Besonderen, in Kontakt. Klar, dass es sich bei diesem Umfeld kaum verhindern ließ, dass auch in Roger die Leidenschaft zur Musik zum Zentrum seines Daseins wurde. Ciceros offenes Erfolgsgeheimnis sind seine Stimme, die den staunenden Zuschauern Glücksmomente beschert, die frischen Kompositionen und vor allem wohl die pointierten Texte, die es dem deutschsprachigen Publikum ermöglichten, sich augenzwinkernd oder sehnsüchtig über die Lieder zu freuen.
