Scorpions


Über Scorpions

Seit über 40 Jahren erfolgreich auf den Bühnen der Welt unterwegs

40 Jahre ist es her, dass die alte Formation der SCORPIONS, damals noch mit Rudolf Schenkers Bruder Michael, der später zu UFO wechselte, im klapprigen roten VW Bus über die Dörfer zog, um in Kneipen, Garagen oder Hinterhöfen in Niedersachsen ihr Equipment auszupacken und abzurocken. Die Band, der Rudolf Schenker fünf Jahre zuvor in Sarstedt den Namen gegeben hatte und die mit wechselnden Musikern damals schon erste Ansätze einer vielversprechenden Karriere vermuten ließ, hatte von Anfang an zwei – beinahe apokalyptische – Ziele: „Erstens, wir beschränken uns auf englische Lyrics, weil wir – zweitens – irgendwann zu den besten Rockbands der Welt gehören werden.“ Der Rest ist Musikgeschichte.


Das, was sie antreibt, ist die Lust, ist der Kick, auf der Bühne zu stehen und zu spielen. „Ich denke“, sagt Meine, „das ist das wichtigste Argument, das stärkste: Die SCORPIONS ist sind eine Band, die von Anfang an ihren Platz auf der Bühne gesehen hat, die auf die größten Bühnen dieser Welt wollte. In die größten Stadien und Arenen. Es war immer die Herausforderung, die Fans zu überzeugen und live eine großartige Show zu spielen.“

„Sting In The Tail“ ist vielleicht das charakteristischste Album der SCORPIONS geworden. Vielleicht auch das schönste. Auf jeden Fall das authentischste. Der Strudel aus Drogen, Sex und Narzissmus, der der Rockmusik eine ganze Weile anhaftete, ist irgendwohin geflossen und umspült jetzt die Models im Modebusiness oder die It-Girls dieser Welt. Rock ist heute erwachsen.

Ich hatte mir vorgestellt, dass wir irgendwann zu den 30 besten Rockbands der Welt gehören würden. Inzwischen haben wir mit Aerosmith und Kiss auf der Bühne gestanden, mit Metallica, AC/DC und ich weiß gar nicht mehr, mit wem noch, von dem man selbst fasziniert ist. Es ist verrückt, ich hätte nie gedacht, dass wir das so lange schaffen. Ich habe eigentlich mehr erreicht, als ich mir vorgestellt hatte“, sagt Rudolf Schenker.